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Was wollen wir?



 

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Wir wollen entscheiden, wer uns wann und wie assistiert:
  • d.h. unsere Körper- und Intimpflege übernehmen Menschen, denen wir vertrauen;

  • d.h. wir sind von Dienstplänen der Sozialstationen oder der Zeit, die Angehörigen zur Verfügung steht, unabhängig;

  • d.h. wir als Betroffene wissen am besten, welche Hilfe wir benötigen und können unsere AssistentInnen daher qualifiziert anleiten.

Die Beziehung zu den AssistentInnen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Anfänglich war sie geprägt von Ehrenamtlichkeit auf Seiten der AssisentInnen und Dankbarkeit auf unserer Seite.

An die Stelle von ehrenamtlicher Arbeit trat schlecht bezahlte Arbeit, so dass uns auch nicht viel mehr als Dankbarkeit übrig blieb. Die Bezahlung wurde besser, erlaubte aber keine soziale Absicherung der AssistentInnen. Dies hatte zur Folge, dass die AssistentInnen wechselten und wir uns stets auf neue Menschen einstellen mussten.

Wenn die Assistentinnen bei uns fest angestellt werden, sind sie zum einen sozial abgesichert und zum anderen uns als ArbeitgeberInnen direkt verpflichtet, d.h.es ist keine Organisation zwischengeschaltet.

Wir wollen, dass das Verhältnis zu den Menschen, die uns assistieren, endlich als das anerkannt wird, was es ist: ein Arbeitsverhältnis.